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Flexiblere Arbeitszeiten nützen allen – Betrieben, Mitarbeitern und Kunden! 

Wirtschaftskammer-Präsident Nemeth

Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth begrüßt, dass das Thema „flexiblere Arbeitszeiten“ nun gelöst werden soll. Ein wichtiger Schritt, der viele Menschen betrifft und nun gemeinsam von den Sozialpartnern umgesetzt werden soll.  

Nemeth
© WKB/Mädl

„Aus Sicht der burgenländischen Unternehmer und deren Mitarbeiter begrüße ich, dass das Thema ‚flexiblere Arbeitszeiten‘ endlich gelöst werden soll“, so Peter Nemeth, Präsident der Wirtschaftskammer Burgenland: „Der Initiativantrag zum Arbeitszeitgesetz bietet die Chance, endlich zeitgemäße Arbeitsbedingungen umzusetzen, die Betrieben, Mitarbeitern und Kunden Vorteile bringen.“

Nemeth sieht keine Nachteile für die Mitarbeiter: „Arbeitnehmer erhalten bei Überstundenleistungen entweder mehr Verdienst oder höhere Freizeitblöcke – und sie können mit flexibleren Arbeitszeiten auch Beruf und Familie besser vereinbaren. Mit der Verankerung eines Ablehnungsrechts für Arbeitnehmer ist sichergestellt, dass niemand gegen seinen Willen und seine zeitlichen Möglichkeiten zu Überstunden verpflichtet werden kann.“ 

Der Wirtschaftskammer-Präsident appelliert daher an Arbeitnehmervertreter und Parteien, die Frage zeitgemäßer Arbeitszeit-Regelungen im Interesse der Betriebe und ihrer Mitarbeiter nicht zum Wechseln von politischem Kleingeld zu nützen, sondern sachlich und objektiv zu bleiben: „Ein genereller 12-Stunden-Tag steht nicht zur Debatte. 12 Stunden Arbeit am Tag bleiben die Ausnahme. Am generellen 8-Stunden-Tag wird ebenso wenig gerüttelt wie an der generellen 40-Stunden-Woche. Wir müssen dieses Thema im Sinne der arbeitenden Menschen – unabhängig ob selbständig oder unselbständig beschäftigt – gemeinsam umsetzen.“

Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth
© WKB/Mädl Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth