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Flexible Arbeitszeiten bringen Vorteile für Betriebe, Mitarbeiter und Kunden

Gewerbe und Handwerk

Die Sparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Burgenland sieht die Ausweitung der Arbeitszeiten als eine vernünftige Regelung im Sinne des Wirtschaftsstandortes.
© WKB/Mädl

Als große Chance für Betriebe und Mitarbeiter, bezeichnet der Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, Gerhard Köppel, den Initiativantrag der Bundesregierung zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten. „Gerade die burgenländischen Handwerks- und Gewerbebetriebe stehen im täglichen Wettbewerb vor der Herausforderung nicht nur mit der Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen zu bestehen, sondern diese auch im Interesse der Kunden termingerecht zu liefern. Die zeitliche Flexibilität ist das Um und Auf, so Gerhard Köppel, der darauf verweist, dass Mitarbeiter von besser gestaltbaren Freizeitblöcken profitieren, während Überstunden weiterhin bezahlt werden. 

„Die Möglichkeit, in Ausnahmefällen und im Einvernehmen mit den Mitarbeitern, 

12 Stunden arbeiten zu können, bietet gerade für burgenländische Firmen Chancen“, berichtet Gerhard Köppel, der auch Innungsmeister des burgenländen Baugewerbes ist, aus der täglichen Praxis. 

Unsere Mitarbeiter müssen in die Ballungszentren, wie Wien und Graz, auspendeln. Die 12-Stunden-Regelung stellt nunmehr den Unternehmern und deren Mitarbeitern jenen Rahmen zur Verfügung, um gemeinsam und rechtlich abgesichert den Wirtschaftsstandort Burgenland weiterhin zu sichern“, so Köppel. 

Der Vorteil für den Kunden liegen auf der Hand: Die Lösung seines Problems und keine zusätzlichen An- und Abfahrtkosten am nächsten Tag. Der Vorteil für den Arbeitnehmer: Überstundenzuschläge bleiben erhalten, die mögliche Ausweitung der Arbeitszeit wird auf Basis einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen Betrieb und Mitarbeiter getroffen.  

„Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist eine für den Wirtschaftsstandort längt überfällige Regelung, die allen nützt. Die Wirtschaft hat sich immer dazu bekannt, dass es nicht um die Einführung des generellen 12-Stunden-Arbeitstages geht, sondern dass es um die Abdeckung von Auftragsspitzen geht. Das verankerte Ablehnungsrecht für Arbeitnehmer für die 11. und 12. Stunde wird gewährleisten, dass eine Ausweitung der Arbeitszeiten im Einvernehmen aus Betrieb und Mitarbeiter stattfindet. Überstunden bleiben auch weiterhin Überstunden“, so der Spartenobmann.

 Infos: wko.at/bgld/gewerbe

Spartenobmann Gerhard Köppel
© WKB/Mädl Spartenobmann Gerhard Köppel

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