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Ferialpraxis: Zweite Halbzeit startet

Komplexe Rechtssituation

In den Sommermonaten bieten Burgenlands Betriebe rund 1.500 Schülern Ferialpraxis-Stellen an. 30 Jugendliche machen ihre Ferialpraxis in der Wirtschaftskammer Burgenland. Nemeth: „Jugendlichen Arbeitswelt realistisch darstellen!“ Ferialpraxis-Hotline bleibt aufrecht.

© WKB

Zur Halbzeit der Sommerferien begrüßte Präsident Peter Nemeth die Ferialpraktikanten in der Wirtschaftskammer und macht erneut auf die komplexe Rechtssituation aufmerksam: „Es ist wichtig festzuhalten, dass es für die Unternehmen eine Herausforderung darstellt, Praktikanten in einer für beide Seiten sinnvollen Weise einzusetzen.“ Der Grund liegt im Detail: „Die Rechtssituation zum Thema Pflichtpraktika ist problematisch, weil diese zwar prinzipiell als Ausbildungsverhältnisse anzusehen sind, aber auch als Arbeitsverhältnis ausgestaltet sein können.“  Konkret bedeutet das: Bei einem Praktikum ist es dem Jugendlichen gestattet, sich zum Zweck seiner Aus- und Weiterbildung im Betrieb zu betätigen. Allerdings besteht rein rechtlich keine Arbeitsverpflichtung.

Nemeth: „Das sind Voraussetzungen, die in der Praxis kaum oder nur schwer umsetzbar sind. In der Arbeitswelt ist es ja so, dass genau das Einhalten von Arbeitszeiten und das Umsetzen von  Arbeitsaufträgen zum Erwerb von praktischen Kenntnissen und Fähigkeiten wichtige Erfahrungen sind, die ein Jugendlicher in seinem Praktikum machen sollte.“ Nemeth abschließend: „Wir Unternehmer nehmen unsere gesellschaftspolitische Verantwortung ernst und helfen, die Jugendlichen realistisch auf die tatsächliche Arbeitswelt vorzubereiten.“

Ferialpraxis-Hotline bleibt aufrecht

Um alle offenen Fragen – vor oder nach der Ferialpraxis - abklären zu können, bleibt die Hotline der Wirtschaftskammer Burgenland bis Ende September offen: 

Telefonnummer 0 5 90 907 2330.

Präsident Peter Nemeth mit Lisa Habeler und Clemens Thrakl, zwei der 30 Ferialpraktikanten der Wirtschaftskammer Burgenland
© WKB Präsident Peter Nemeth mit Lisa Habeler und Clemens Thrakl, zwei der 30 Ferialpraktikanten der Wirtschaftskammer Burgenland