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FFP2-Maskenpflicht: Gewerbe und Handwerk sehen Produktion gefährdet

Die Vertreter der Sparte Gewerbe und Handwerk warnen: Die FFP2-Masken-Pflicht führt unweigerlich zu Produktionseinschränkungen und Kostensteigerungen in allen Branchen. Auch braucht es eine Klarstellung, was mit dem betrieblichen Testen konkret gemeint ist.

© Adobe Stock

„Zu 85 Prozent passieren Ansteckungen laut Analysen der AGES in den Privathaushalten und in der Freizeit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den Arbeitsplätzen deutlich besser geschützt als zu Hause. Umso unverständlicher ist für uns die massive Verschärfung der Covid-19-Regelungen, die nun die Betriebe und insbesondere den produzierenden Bereich treffen soll“, klagen Landesinnungsmeister KommR Anton Putz und Bundesinnungsmeister Andreas Wirth, die beiden Vertreter der Sparte Gewerbe und Handwerk, unisono.


Mit den geplanten Verschärfungen sind rund um Ostern in Ostösterreich durchgängig in allen Innenräumen verpflichtend FFP2-Masken zu tragen. Die Vorschrift mache die vorgeschriebene Maskenpause für die Betriebe zur fast unlösbaren organisatorischen Herausforderung. Denn selbst im Freien soll bei Menschenansammlungen eine FFP2-Masken-Pflicht gelten. Derzeit ist für jene Mitarbeiter, die einen Mund-Nasen-Schutz tragen, alle drei Stunden eine Maskenpause von 10 Minuten vorgesehen. Mit dem FFP2-Schutz droht eine massive Verkürzung dieser Zeitintervalle und auch die Maskenpause könnte nur noch im Freien erledigt werden. Das würde aufgrund der Hygienevorschriften jedes Mal einen Wechsel von der Schutz- in die Alltagskleidung (noch mit Maske) und wieder retour bedingen – inklusive Desinfektion bzw. Passieren der Hygieneschleuse. „Ein mühsames und zeitaufwändiges Prozedere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so die Branchensprecher.

 

Auch hinsichtlich der angekündigten „betrieblichen Testungen“ herrscht Verunsicherung, wie dies in der Praxis funktionieren soll. Die Vertreter der Sparte Gewerbe und Handwerk sehen ihre Wirtschaftsbereiche jedenfalls entscheidend gehemmt: „Die burgenländischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe haben in der Corona-Zeit die schwache Konjunktur gestützt und Arbeitsplätze gesichert. Die neuen Vorschriften sind in zahlreichen Branchen kaum umsetzbar und würden zu organisatorischen Problemen und Kostenbelastungen führen“, sind sich Wirth und Putz sicher.


„Die Firmen haben ihre Hausaufgaben gemacht, Teststraßen errichtet und mit Test-Kits vorgesorgt. Nun braucht es praxisgerechte Regelungen in welchen Zeitintervallen vorzugehen ist“, meint Spartenobmann-Stellvertreter Andreas Wirth.

 

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