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Erstmals Zertifizierungen in Oberwart

Der Weg zum neuen Ingenieur-Titel

Die Wirtschaftskammer Burgenland ermöglicht die Zertifizierung nach dem neuen Ingenieursgesetz. Zwei Kandidaten haben das Verfahren in der Wirtschaftskammer in Oberwart absolviert und sich als „Ingenieure“ qualifiziert.

Zertifizierungen Oberwart
© WKB

Der Ingenieurtitel ist in Europa einzigartig und in der österreichischen Wirtschaft anerkannt und geschätzt. Mit 1. Mai 2017 ist das neue Ingenieurgesetz (IngG 2017) in Kraft getreten. Der Ingenieur-Titel ist damit keine Standesbezeichnung mehr, sondern eine Qualifikation.

„Die Qualifikation „Ingenieur“ wurde damit auf neue Beine gestellt und wird europaweit besser verständlich und vergleichbar. Sie ist ein Qualitätsbeweis für gut ausgebildete Fachkräfte und ein wichtiger Standortvorteil für die heimische Wirtschaft“, freut sich Präsident Ing. Peter Nemeth.

 

Neu ist die Form des Verfahrens zur Feststellung der beruflichen Praxis.  Wer „Ingenieur“ werden will, muss seine fachbezogene berufliche Praxis im Rahmen eines Fachgespräches mit Experten darlegen. „Durch das neue Verfahren sollen die Kenntnisse, Fertigkeiten sowie die Kompetenz von Ingenieuren auf dem Niveau 6 des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) und dem damit verbundenen Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) zertifiziert werden. Dadurch wird die bisher nur in Österreich anerkannte Qualität von Ingenieuren auch international sichtbarer und verwertbarer“, erklärt Ing. Josef Wagner von der Ingenieurszertifizierungsstelle der Wirtschaftskammer Burgenland.

Die neuen Ingenieure sind: Julia Zumpf, Bernstein; Markus Rechberger, Strem;  

Weitere Informationen unter: https://wko.at/ingzert, T 05/90 907-5416, Ing. Josef Wagner


Innungsmeister Ing. DI (FH) Gerhard Köppel, Markus Rechberger, Julia Zumpf und BM DI Michael Petrakovits
© WKB Spartenobmann Ing. DI (FH) Gerhard Köppel, Markus Rechberger, Julia Zumpf und BM DI Michael Petrakovits


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