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Energieversorgung: Existenzbedrohung für Industrie

Rahmenbedingungen

Wirtschaftskammer Industrie-Spartenobmann Blum: „Betriebe brauchen unmittelbar effektive Unterstützung ebenso wie verlässlichen Plan für die Zukunft.“

© WKB/Lexi

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine befindet sich die heimische Industrie in einer existenzbedrohenden Ausnahmesituation. „Neben dem menschlichen Leid verursachen die wirtschaftlichen Einschnitte dramatische Schäden. Unmittelbare Auswirkung sind die rasanten Energiepreissteigerungen, fehlende Rohstoffe und unterbrochene Lieferketten, die die Industrie auch im Burgenland massiv unter Druck setzen“, skizzierte Christoph Blum, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Burgenland.

 

Jetzt müsse die nationale Politik den Fokus auf eine Sicherung der Energieversorgung legen, sind sich die Spitzenvertreter einig und fordern, dass sofort Maßnahmen ergriffen werden, die eine staatliche Energielenkung verhindern. Ebenso verlangt die heimische Industrie, dass Genehmigungsverfahren für Produktionswirtschaft und Infrastruktur deutlich beschleunigt werden. Blum: „Damit unsere Betriebe den ökologischen Wandel vollziehen können, müssen bürokratische Prügel aus dem Weg geräumt werden.“

 

Rahmenbedingungen für eine Wasserstoff-Wirtschaft in Österreich zu schaffen

Auch bei den alternativen Technologien muss die Politik mehr Mut zeigen, ist der Branchensprecher überzeugt: „Die heimische Industrie ist mit ihren Innovationen Teil der Lösung und Partner auf dem Weg zur Energiewende. Es ist höchste Zeit, endlich die Rahmenbedingungen für eine Wasserstoff-Wirtschaft in Österreich zu schaffen. Die Wasserstoff-Technologie kann eine echte und attraktive Alternative sein. Dazu brauchen wir aber rasch die Umsetzung der lange versprochenen  Wasserstoff-Strategie, also einen notwendigen rechtlichen Rahmen, genauso wie Förderbestimmungen und Regelungen für die Infrastruktur.“ Als sofort umzusetzende Maßnahme braucht es die Strompreiskompensation gemäß europäischen Emissionshandelssystem sowie die Einrichtung eines Dekarbonisierungsfonds*  zur Unterstützung der Transformation für Produktionsbetriebe. 

 

„Die Bedeutung der Industrie wird oft unterschätzt. Mehr als ein Viertel der Wertschöpfung im Burgenland wird von der heimischen Industrie erwirtschaftet. Damit sichert die Industrie auch den Wohlstand in den Regionen. Die Branche hat jetzt jede Unterstützung verdient“, so Blum abschließend.


*De- oder Entkarbonisierung bezeichnet die Abkehr vom Kohlenstoff und damit das Szenario einer postfossilen, kohlenstofffreien Wirtschaft, speziell im Energie- bzw. Stromsektor.

© WKB/Lexi Christoph Blum, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Burgenland


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