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Eckhardt: „Gemeinsam für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

Frau in der Wirtschaft

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem gesellschaftlichen Schlüsselthema entwickelt. Dennoch ist das Ziel einer familienfreundlichen Berufswelt noch nicht erreicht. Die Corona-Krise hat erneut die große Bedeutung der Kinderbetreuung und Elementarbildung gezeigt. Frau in der Wirtschaft-Landesvorsitzende LAbg. Melanie Eckhardt: „Jetzt Kinderbetreuung und Elementarbildung stärken“

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Die Spitzen der Sozialpartner und die Industriellenvereinigung haben dazu ein gemeinsames Forderungsprogramm mit konkreten Maßnahmen erarbeitet. Ein wesentlicher Faktor für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist die Kinderbetreuung. Qualitätsvolle Kinderbetreuungsangebote sind aber nach wie vor nicht flächendeckend in ganz Österreich vorhanden. Gerade angesichts der Corona-Krise ist entscheidend, dass die Kinderbetreuung uneingeschränkt funktioniert.


Frau in der Wirtschaft (FiW)-Landesvorsitzende Melanie Eckhardt: „Das Ziel einer familienfreundlichen Berufswelt ist noch nicht erreicht. Nach wie vor müssen überwiegend Frauen den schwierigen Spagat zwischen Familie und Beruf meistern. Es braucht eine flächendeckende, flexible und leistbare Kinderbetreuung vom Neusiedlersee bis zum Bodensee. Wir setzen uns für einen Rechtsanspruch auf einen Platz in der Kinderbetreuung in zwei Etappen - ab dem 1. Geburtstag und ab dem 2. Geburtstag - ein.“ Dafür braucht es auch die organisatorischen und personellen Ressourcen. Zudem müssen die Öffnungszeiten mit einer Vollzeitbeschäftigung der Eltern vereinbar sein und die Schließtage an die Arbeitsrealität angepasst - also reduziert - werden.


Eckhardt: „Wünschenswert sind auch Betreuungsangebote durch Tageseltern zu Randzeiten oder an Wochenenden. Das Tagesgeschäft einer Unternehmerin hält sich nämlich nicht an Öffnungszeiten. Dazu kommen noch die Ferien, in denen eine Betreuung für Schulkinder für zumindest 6 Wochen notwendig ist.“

 

„Kinderbetreuung als Wirtschafts-Turbo!“

Von all diesen Maßnahmen profitiert die Wirtschaft: Frauen sind besser gebildet als jemals zuvor und unverzichtbar für den Arbeitsmarkt. Mit zielgerichteter Kinderbetreuung kehren sie schneller an den Arbeitsplatz zurück und sind zeitlich flexibler. Vor allem die weiblichen Beschäftigten bekommen damit die Chance auf stabile Erwerbskarrieren, gute Einkommen und später eine entsprechend höhere Pension. Eckhardt: „Investitionen in die Elementarbildung und die Kinderbetreuung sind damit ein Turbo für die Beschäftigung und die Konjunktur.“

 

Kinderbetreuung und Kinderbildung sind nicht nur ein Schlüssel zur Lösung eines bestimmten Problems, sondern ein ganzer Schlüsselbund. Sie ermöglichen es den Eltern, arbeiten zu gehen und fördern die Entwicklung von Kindern. Und es werden damit gleich mehrere Ziele erreicht: die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Fachkräfte am Arbeitsmarkt und faire Chancen für jedes Kind. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Voraussetzung dafür, dass sich Frauen und Männer für Kinder entscheiden und qualifiziert erwerbstätig sind“, betont Melanie Eckhardt abschließend. 


Frau in der Wirtschaft (FiW)-Landesvorsitzende Melanie Eckhardt
© WKB Frau in der Wirtschaft (FiW)-Landesvorsitzende Melanie Eckhardt

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