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Durch Energiekostenexplosion droht Nahversorger-Sterben

Hilferuf des Lebensmittelhandels

Stromkosten treiben zahlreiche selbständige heimische Lebensmittelhändler in die Verlustzone. Ohne rasche Hilfe kommt es auch im Burgenland zum Nahversorger-Sterben.
Obmann-Stv. Manfred Moyses, Nahversorger aus Oggau (Nah und Frisch), Sonja Gornik, Nahversorgerin aus Mörbisch (Spar), Katrin Karner, Nahversorgerin aus Podersdorf (ADEG und Obmann Josef Jagenbrein, Nahversorger aus St. Georgen (Nah und Frisch) (v. l.).
© WKB

Die explodierenden Energiekosten haben für viele heimische Nahversorger bereits bedrohliche Ausmaße angenommen, immer mehr selbständige Kaufleute schreiben Verluste. Aus diesem Grund hat sich der Lebensmittelhandel an die Bundesregierung gewandt: Um einen Kahlschlag in der heimischen Nahversorgerlandschaft zu verhindern, brauche es dringend Unterstützung. 


Josef Jagenbrein, Obmann des burgenländischen Lebensmittelhandels, erklärt: „Unsere Branche ist einerseits schon seit Ende 2021 in allen Warengruppen mit massiven Preissteigerungen seitens der Lieferanten konfrontiert, die wir so gar nicht an die Konsumenten weitergeben können. Wir wollen, dass Lebensmittel leistbar bleiben und versuchen hier – vor allem in den vielen kleinen Gemeinden des Burgenlandes - vieles abzufedern. Gleichzeitig kämpfen wir aber mit explodierenden Energiekosten insbesondere für die Kühlanlagen. Dadurch sind bereits zig Nahversorger im Burgenland in massiver wirtschaftlicher Bedrängnis!“

 

Manfred Moyses, Obmann-Stellvertreter des burgenländischen Lebensmittelhandels, ergänzt: „Der von der Bundesregierung angekündigte Energiekostenzuschuss für Unternehmen ist grundsätzlich zu begrüßen, jedoch weder hinreichend treffsicher noch ausreichend. Viele Nahversorger erhalten bei diesem Modell entweder gar keine Unterstützung, weil sie die Kriterien nicht erfüllen können bzw. sie bleiben trotz der Unterstützung in der Verlustzone. Denn sie müssen die restlichen 70 Prozent der Energiemehrkosten tragen und diese sind durch die Kühlgeräte im Lebensmittelhandel enorm.“   


Derzeit gibt es im Burgenland rund 200 unternehmergeführte Lebensmittelhandelsbetriebe, welche die Nahversorgung in den Gemeinden sicherstellen. 



Pressefoto 1

Obmann Josef Jagenbrein, Nahversorger aus St. Georgen (Nah und Frisch), Katrin Karner, Nahversorgerin aus Podersdorf (ADEG), Sonja Gornik, Nahversorgerin aus Mörbisch (Spar) und Obmann-Stv. Manfred Moyses, Nahversorger aus Oggau (Nah und Frisch) (v. l.).
© WKB Obmann Josef Jagenbrein, Nahversorger aus St. Georgen (Nah und Frisch), Katrin Karner, Nahversorgerin aus Podersdorf (ADEG), Sonja Gornik, Nahversorgerin aus Mörbisch (Spar) und Obmann-Stv. Manfred Moyses, Nahversorger aus Oggau (Nah und Frisch) (v. l.).



Pressefoto 2

Obmann-Stv. Manfred Moyses, Nahversorger aus Oggau (Nah und Frisch), Sonja Gornik, Nahversorgerin aus Mörbisch (Spar), Katrin Karner, Nahversorgerin aus Podersdorf (ADEG) und Obmann Josef Jagenbrein, Nahversorger aus St. Georgen (Nah und Frisch) (v. l.).
© WKB Obmann-Stv. Manfred Moyses, Nahversorger aus Oggau (Nah und Frisch), Sonja Gornik, Nahversorgerin aus Mörbisch (Spar), Katrin Karner, Nahversorgerin aus Podersdorf (ADEG) und Obmann Josef Jagenbrein, Nahversorger aus St. Georgen (Nah und Frisch) (v. l.).


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