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Digitalisierung - Burgenland ist Musterschüler

3. Platz im Digitalisierungs-Ranking

Das Burgenland liegt nach einer aktuellen Studie mit einem durchschnittlichen Indexwert von 33 an dritter Stelle in Österreich, wenn es um die Umsetzung der Digitalisierung geht. Die Untersuchung zeigt aber, dass die Branchen Transport und Verkehr sowie Gewerbe und Handwerk in puncto Index am unteren Ende der Skala liegen und großen Aufholbedarf haben. Konkrete Maßnahmen sollen den Digitalisierungsturbo für KMU im Burgenland zünden. Die Fachgruppe UBIT (Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie) Burgenland hat dazu viele Ideen.
Digitalisierung
© WKO

In einer gemeinsamen Studie mit Arthur D. Little hat der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der WKO einen Digitalisierungsindex erstellt, der einen Einblick in den Status der Digitalisierung in Österreich gibt. „Auch wenn wir mit einem Indexwert von 33 in Österreich auf den vorderen Plätzen rangieren, so dürfen wir im Burgenland, nicht den Anschluss verlieren“, zieht Wilfried Drexler, Obmann der Fachgruppe UBIT Burgenland Bilanz.

 

Burgenländische Unternehmer sehen Chancen

Um den Digitalisierungsstand der KMU optimal vergleichen zu können, teilt der Index die Unternehmen durch die Auswertung mehrerer Parameter in vier Kategorien ein: „Digitaler Neuling“, „Digital bewusst“, „Digital orientiert“ und „Digitaler Champion“. Im Burgenland befindet sich der Großteil der Befragten im Bereich “Digitaler Neuling” oder “Digital bewusst”. Im österreichweiten Vergleich ist das Burgenland in der Kategorie „Digital bewusst“ einzuordnen. Zwei Drittel der Befragten erkennen Digitalisierung als eine Chance zur Gewinnung von Neukunden, etwa die Hälfte erhofft sich zudem eine Kostenersparnis. Wirft man einen Blick in die einzelnen Branchen, so ist die Industrie in der Digitalen Transformation am weitesten fortgeschritten aber auch der Bereich „Information und Consulting“ kann mit hohen Indexwerten punkten. Beide Branchen sind durch den hohen Digitalisierungswert auch bezüglich eines Beschäftigungsanstiegs positiv gestimmt.

 

Herausforderungen und Ziele

Die Studie zeigt, dass bei einigen Branchen wie etwa bei Transport und Verkehr allerdings noch Aufholbedarf besteht. Die Befragten sehen fehlendes Know-How als die größte Herausforderung. Der Bedarf nach Beratung und Unterstützung bei KMU ist groß.

 

„Wir sind in den nächsten Jahren mit großen Aufgaben konfrontiert. Das Burgenland und seine Wirtschaft müssen fit für die Zukunft gemacht werden“, erklärt Wilfried Drexler. Mehr Praxisbezug in Schule und Ausbildung sowie ein Ausbau der digitalen Infrastruktur mit flächendeckendem Breitband sind Voraussetzungen.

Mit den Initiativen „Gemeinsam.sicher – fIT im Netz“, die zusammen mit dem Bundesministerium für Inneres initiiert wurde, sowie „KMU DIGITAL“, in Zusammenarbeit mit der WKO und dem Wirtschaftsministerium ins Leben gerufen, konnte man bereits erste wichtige Schritte in diese Richtung setzen. Diese Beratungen werden von qualifizierten „Certified Digital Consultants“ durchgeführt.

 

Erkenntnisse der Studie, die Einblicke in den Digitalisierungsstatus der KMUs im Burgenland geben:

  • Der Großteil der Befragten befindet sich im Bereich “Digitaler Neuling” oder “Digital bewusst”. Kein einziges Unternehmen ist ein digitaler Champion. Die KMUs müssen sich weiter digital transformieren um von der Digitalisierung zu profitieren.
  • Die Industrie ist laut Index bei der Digitalisierung am weitesten, in der Branche Transport und Verkehr gibt es noch Aufholbedarf.
  • Der durchschnittliche Indexwert im Burgenland beträgt 33 und steht im österreichweiten Vergleich gut dar. Der Wunsch nach einem leistungsstärkeren Internet ist omnipräsent unter den Befragten.
  • Zwei-Drittel der Befragten sehen in der Digitalen Transformation eine Chance zur Gewinnung von Neukunden, die Hälfte der Befragten hofft auf Kostenersparnis. Fehlendes Know-How und fehlende Information zur Digitalisierung stellen Herausforderungen dar.

 

Die Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT Burgenland

Mit mehr als 1.500 Mitgliedern gehört die Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Burgenland. Sie nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen. Weitere Informationen auf http://wko.at/bgld/ubit.

 

Weitere Details zur Studie finden Sie hier.

Drexler
© Foto Tschank Obmann der Fachgruppe UBIT Wilfried Drexler

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Burgenland

Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)

Robert-Graf-Platz 1

7000 Eisenstadt

Tel. 05/90 907–3720

http://wko.at/bgld/ubit

gerald.rammesmayer@wkbgld.at

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