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Digitale Perspektive für die burgenländische Wirtschaft

500 Betriebe nahmen an Digitalisierungsumfrage teil

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und bewirkt einen nachhaltigen Wandel - im Alltag und in bestehenden Strukturen. Die Wirtschaftskammer Burgenland hat deshalb die ersten branchenspezifische Digitalisierungsumfrage im Burgenland durchgeführt um den digitalen Status Quo zu erheben und ein entsprechendes Serviceangebot zu entwickeln.

© WKB

Unter dem Titel „Digitale Perspektive für die burgenländische Wirtschaft“ hat die Wirtschaftskammer Burgenland von April bis Juni diesen Jahres die erste Digitalisierungsumfrage bei burgenländischen Betrieben durchgeführt. Rund 500 Betriebe aus allen Bereichen haben teilgenommen und ihren Status Quo sowie die Erwartungen an die Wirtschaftskammer preisgegeben. 

„Von Seiten des Landes wird schon seit Jahren immer wieder von einer Strategie für Digitalisierung bzw. von der Wichtigkeit der Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes gesprochen. Aber einen konkreten Fahrplan gibt es dazu nicht“, kritisiert Präsident Peter Nemeth. „Deshalb haben wir als Wirtschaftskammer Burgenland dieses Thema in die Hand genommen und die erste branchenspezifische, burgenländische Umfrage zum Thema Digitalisierung durchgeführt um daraus ein ansprechendes Serviceangebot zu entwickeln.“

 

Die Studienergebnisse

Mehr als Dreiviertel der burgenländischen Unternehmen verwenden bereits digitale Lösungen. 28 Prozent nutzen unterschiedli­che Systeme wie zum Beispiel Computersysteme zur Pro­duktion, Entwicklung, Ausarbeitung und Lieferung sowie alle Möglichkeiten des Internets. Betrachtet man die unterschiedlichen Sparten so wird er­sichtlich, dass die Industrie eine klare Vorreiterposi­tion einnimmt. „Auch das Spannungsfeld zwischen „global vs. regional“ ist klar spürbar, denn einerseits bietet das Internet mit diversen Portalen unzählige Möglichkeiten und Vertriebskanäle Produkte weltweit zu vermarkten, während andererseits die Kundenanfragen immer spezifischer werden und vermehrt Wert auf regionale Produkte und regionales Handwerk gelegt wird“, erklärt Spartenobmann Hans Lackner die Studienergebnisse. 

Dreiviertel der Befragten waren sich einig, dass die Digitalisierung ihren Markt bereits verändert hat. Bei den Branchenauswertung ist ersichtlich, dass zur Zeit im Transportbereich  Änderungen durch die Digitalisierung nicht so spürbar sind, jedoch zukünftig erwartet werden. Die Veränderungen sind vielseitig.

Einerseits konnten durch die Digitalisierung einige Unternehmen neue Vertriebskanäle nutzen, andererseits hat sich auch der Wettbewerb beschleunigt. Vor allem im Rechnungswesen und Controlling setzen burgenländische Firmen auf technische Unterstützung. 81 Prozent der Befragten empfangen Elektronische Rechnungen und/oder stellen diese auch selber aus.

Dreiviertel der Befragten schrieben den Themen Datenschutz und IT-Sicherheit eine große Wichtigkeit zu. Auch die Gründe gegen den Einsatz von neuen Technologien waren sehr aussagekräftig. Meist wurden die Kleinheit des Unternehmens, zu hohe Anschaffungskosten sowie fehlende Anwendungsfälle oder mangelndes Interesse genannt.

Suchmaschinenoptimierung ist für burgenländische Betriebe längst kein Fremdwort mehr. 72 Prozent sind der Ansicht, dass es wichtig ist über Google und Co. gut gefunden zu werden und tun auch etwas dafür um ihre Auffindbarkeit im Netz zu verbessern. 53 Prozent haben ihre Webseite suchmaschinenoptimiert, einige nutzen auch das Wirtschaftskammerservice (Firmen A-Z) und es gibt auch Firmen, die die Suchmaschinenoptimierung auslagern. 

„Die Herausforderung besteht darin, die Vorteile der Digitalisierung deutlich zu machen, unterstützende Maßnahmen für die Umstellung auf digitale Technologien anzubieten und die Unternehmen auf ihrem Digitalisierungsweg zu begleiten“, so Lackner. „Deshalb werden wir als digitaler Wirtschaftspartner mit einem sehr umfangreichen Angebot die Unternehmen dort abholen wo sie sich gerade befinden und ihnen die Informationen zur Verfügung stellen, die sie auf ihrem Weg benötigen.“

© WKB Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth und Spartenobmann Hans Lackner präsentierten die Digitale Perspektive für die burgenländische Wirtschaft



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