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Die gemeinsame Interessenvertretung der Wirtschaft macht´s möglich!

Ohne gemeinsame Interessenvertretung steht die Wirtschaft schlechter da.
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Argumente pro Pflichtmitgliedschaft


Starke Interessenvertretung für alle Unternehmen. Die gesetzliche Mitgliedschaft sorgt dafür, dass Unternehmen aller Größen und Branchen auf eine starke Interessenvertretung zählen können. Eine Wirtschaft, die mit einer Stimme spricht und sich nicht auseinander­ dividieren lässt, setzt einfach mehr durch. Jedes Unternehmen ist sicher vertreten – ganz unabhängig von seiner nanziellen Stärke. Weil nur 4–5 % der Bevölkerung Unternehme­ rinnen und Unternehmer sind, ist die gemeinsame Interessenvertretung besonders wichtig.


Umfassendes Service für alle Unternehmen. Die solidarische Finanzierung sorgt dafür, dass Unternehmen aller Größen und Branchen erfolgsentscheidende Serviceleistungen nutzen können. Vom Gründerservice bis zur Exportberatung – und das über 90 mal in Österreich und in 110 Stützpunkten der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA (AW) weltweit. Das ist genauso wie bei der gesetzlichen P ichtversicherung in der Kranken­ und Unfallversicherung: Sie ermög­ licht und nanziert verlässliche Gesundheitsleistungen für alle, die dies brauchen. Viele Leis­ tungen, wie die duale Ausbildung wären für einzelne Unternehmen gar nicht nanzierbar.


Wirtschaftlicher Nutzen für gesamten Standort. Die Leistungen der Wirtschaftskammern nützen nicht nur allen Betrieben, die sie direkt in Anspruch nehmen, sondern dem gesam­ ten Standort. Die solidarische P ichtmitgliedschaft ermöglicht auf Branchenebene den Abschluss von Kollektivverträgen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und fördert damit Standorterfolg und sozialen Frieden. Zudem sorgen die von der AW unterstützten Exporterfolge für Nachfragesteigerung auch bei Zulieferern der exportierenden Unterneh­ men. Die duale Berufsausbildung und Leistungen des WIFI erhöhen für alle Unternehmen das Angebot an gut ausgebildeten Fachkräften.


Sichere Mitsprache bei allen Gesetzen. Als gesetzliche Interessenvertretung ist die WKO in alle Gesetzgebungsprozesse eingebunden, die Unternehmen betreffen. Und das auch auf europäischer Ebene, wo die Entscheidungen über 80 % aller rechtlichen Rahmenbedingun­ gen getroffen werden.


Mehr Freiheit durch Selbstverwaltung. Dank der gesetzlichen Mitgliedschaft regelt die Wirtschaft viele wichtige Themen selbst. Zum Beispiel die praxisnahe und zeitgemäße Aus­ bildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Staat kommt in der Bildung nicht immer zügig voran. Besonders wichtig: Im Rahmen der gesetzlichen Interessenvertretung bringt die Wirtschaft unterschiedliche Anliegen und Positionen selbst auf einen Nenner – und überlässt den Interessenausgleich nicht dem Staat oder einzelnen Lobbyisten.


Schutz vor Streiks. Die gesetzliche Mitgliedschaft sorgt dafür, dass die Unternehmen ge­ genüber der Arbeitnehmervertretung geeint auftreten und mit einer Stimme sprechen. Das nützt den Betrieben – und schützt sie vor Streiks. Österreich hat im Europa­Vergleich die geringste Anzahl an Streikminuten pro Arbeitnehmer und Jahr (0,5 Minuten).



Argumente contra Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft

Interessenvertretung nur für jene, die es sich leisten können. Die Mitgliedschaft in frei­ willigen Interessenverbänden kostet viel Geld. Das können sich nur große, ertragsstarke Unternehmen leisten. Solche Unternehmen können in freiwilligen Verbänden zudem nach Eigeninteresse ein­ und austreten – und die anderen damit unter Druck setzen.


Keine Stimme für kleinere Unternehmen. Die Interessen der kleineren Unternehmen und der EPU kommen ohne gesetzliche Interessenvertretung unter die Räder. Nur 4–5 % der Bevölkerung sind Unternehmer, davon zwei Drittel EPU.


Keine Mitsprache bei Gesetzen. Freiwillige Interessenvertretungen sind nicht verbindlich in den Gesetzgebungsprozess eingebunden. Sie können höchstens kommentieren, aber nicht mitgestalten – wie das der WKO immer wieder erfolgreich gelingt.


Noch mehr Staat. Ohne Selbstverwaltung würden viele Aufgaben, welche die Wirtschaft heute selbst regelt (z. B. duale Ausbildung, Interessenausgleich) an den Staat zurückfallen. Und das bedeutet: Noch mehr Regulierung und Bürokratie für Unternehmen.


Streiks statt Verhandlungslösungen. Ohne gesetzliche Mitgliedschaft in der WKO können die Unternehmen nicht mehr mit einer Stimme sprechen und mit den Arbeitnehmern verbindliche Verhandlungsergebnisse erzielen. Für die Wirtschaft teure Streiks sind vor­ programmiert.


Download: Folder Pflichtmitgliedschaft



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