th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Die digitale Regionalbank

Digitales Service - analoge BeratungDigitales Service - analoge Beratung

Die Digitalisierung dringt in alle Lebensbereiche ein und macht auch vor der Bankenwelt nicht Halt. Gerade für die burgenländischen Banken, die Werte wie Vertrauen und Sicherheit großschreiben, ist dieser Spagat zwischen persönlichem Service und digitaler Unterstützung eine besondere Herausforderung.
© WKB

Für Verbraucher bringt der Ausbau des digitalen Geschäftsverkehrs greifbare Vorteile mit sich, etwa der beschleunigte Zugang zu Informationen und eine fokussierte Auswahl sowie höhere Qualität von Produkten und Dienstleistungen. „Österreichische Bankkunden sind besonders digital und nutzen das gewaltige Potential der Digitalisierung auch im internationalen Vergleich intensiv. Das Smartphone ist bei den Menschen in Österreich auch zur virtuellen Bankfiliale geworden“, erklärte KommR Dir. Mag. Harald Berger, Spartenobmann Bank und Versicherung. Gleichzeitig weist der Bankensprecher aber darauf hin, dass die Banken den heimischen Kunden nur dann das volle Potenzial und alle Anwendungsmöglichkeiten der Digitalisierung anbieten können, wenn auch die entsprechenden Rahmenbedingungen vorliegen.

Kontaktlos auf der Überholspur
Immer mehr Bankkunden setzen auf die fortschrittliche Technologie von Bankinstituten. So gehört das kontaktlose Bezahlen, vor allem bei kleinen Einkäufen mittels NFC (Near Field Communication)-Technik der Bankomatkarte schon zum Alltag. „100 Prozent unserer neu im Burgenland ausgestellten Bankomatkarten sind mit NFC-Technologie ausgestattet“, betont Vorst. Dir. KommR Gerhard Nyul, Spartenobmann-Stv. Bank und Versicherung. „Auch die Verbreitung ist enorm fortgeschritten, denn bereits 70 Prozent aller Bezahlterminals sind NFC-fähig und auch immer mehr Bankomaten bieten diese Möglichkeit an.“ Aktuelle Zahlen zeigen auch, dass diese Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens auch angenommen wird. So zahlen mittlerweile 55,7 Prozent der Kunden mit der NFC-Technologie, wenn diese möglich ist und fast jeder zweite Österreicher kann sich vorstellen in Zukunft verstärkt kontaktlos zu bezahlen.        „In Österreich ist der Anteil an Barzahlungen und Rechnungen noch immer relativ hoch. Trotzdem gehen unsere heimischen Banken was Zahlungssysteme anbelangt hier innovative und zukunftsorientierte Wege und spielen somit bei neuen Bezahlsystemen eine entscheidende Rolle“, so Spartenobmann-Stv. Nyul.  

Für den Kontostand in die Filiale war gestern
Digital Banking hat für Kunden mittlerweile einen hohen Stellenwert im alltäglichen Finanzmanagement. Laut Deloitte Studie werden auch in Österreich PC und Smartphone dem Filialbesuch vorgezogen. „Mehr als die Hälfte der österreichischen Bankkunden überprüft ihren Konto- und Transaktionsstand am Smartphone. Die restlichen Befragten nutzen dafür den PC“, analysiert Spartenobmann-Stv. Nyul. Bei Überweisungen zeigt sich ein ähnliches Bild: Transaktionen werden fast ausnahmslos am Smartphone oder am Computer durchgeführt. Nur 2% gehen dafür in die Filiale. 

Punkten durch Zeit für persönliche Beratung
„In Zeiten von Phishing-Mail und Co. bekommt die Beratung vor Ort in den Filialen eine ganz neue Bedeutung“, so Generaldirektor Dr. Rudolf Könighofer, Vizepräsident WK Burgenland. „Im Fokus dabei steht immer der Kunde mit seinen persönlichen Anliegen. Durch die neuen Technologien haben wir ermöglicht, dass bestimmte Vorgänge nicht mehr nur vor Ort gemacht werden müssen und somit mehr Zeit in den Filialen für komplexe Beratungen oder Besprechungen über Finanzierungen oder Anlagemöglichkeiten vorhanden ist.“ Wichtige langfristige Entscheidungen treffen die heimischen Bankkunden nach wie vor lieber in der Filiale. 57% schätzen den Kontakt bei der Anlage von Investmentprodukten, 66% suchen für einen Kredit die Bankfiliale auf.„Bei komplexen Geschäften wollen die Österreicher noch nicht auf den Besuch bei ihrem Berater verzichten und das ist auch gut so“, betont Vizepräsident Generaldirektor Könighofer abschließend.

Generaldirektor Dr. Rudolf Könighofer, KommR Dir. Mag. Harald Berger undVorst. Dir. KommR Gerhard Nyul
© WKB Generaldirektor Dr. Rudolf Könighofer, KommR Dir. Mag. Harald Berger und Vorst. Dir. KommR Gerhard Nyul

Das könnte Sie auch interessieren

  • Gewerbe und Handwerk
Grabstein