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Cyberkriminalität

 per E-Mail mit Bestatter als Absender   

Die Wirtschaftskammer Burgenland warnt Trauernde vor Betrügern, die online gestellte Trauerdrucksorten (meist Parten) kopieren und ungerechtfertigt  Rechnungen zustellen. Betrüger durchsuchen Trauerforen, ermitteln die Adressen von Trauerfamilien und fordern sie auf, bis zu mehreren hundert Euro zu überweisen. Nun ist ein erster Fall auch im Burgenland bekannt.

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Die Wirtschaftskammer Burgenland warnt vor einer besonders fiesen Art des Betruges: Noch unbekannte Täter versuchen derzeit unter dem Namen Traueranzeigen Ges.m.b.H. an das Geld von trauernden Hinterbliebenen zu kommen und versenden ungerechtfertigt Rechnungen für die Veröffentlichung von Parten oder Trauerbildern im Internet.

 „Vermutlich werden Traueranzeigen aus dem Internet kopiert, dann die Hinterbliebenen ermittelt und von diesen die Bezahlung einer Traueranzeige binnen weniger Tage gefordert. Dabei wurden bei den meisten bekannten Fällen Beträge von um die 400 Euro in Rechnung gestellt – auch ein Fall mit fast 800 Euro ist bekannt. Das Geld soll auf ein spanisches oder deutsches Konto einer Scheinfirma bei der Deutschen Bank eingezahlt werden", so Franz Nechansky, Innungsmeister der burgenländischen Bestatter. Nach Niederösterreich und Kärnten wurden nun auch Fälle im Burgenland bekannt. Franz Nechansky erklärt: „Traueranzeigen in Papierform werden üblicherweise über den Bestatter organisiert und direkt verrechnet. Online-Einschaltungen sind in der Regel kostenlos. Dubiose Rechnungen also bitte keinesfalls einzahlen, sondern eine Betrugsanzeige bei der nächsten Polizeidienstelle erstatten.“

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