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Burgenlands Industrie drängt auf „zukunftssichere Energieversorgung“

Gasversorgung sicherstellen, Weichen für Wasserstoffwirtschaft stellen – Energie und Arbeitskräftemangel im Zentrum einer Industrietagung

Spartenobmann Christoph Blum (2. v. l.) mit Bundesspartenobmann Sigi Menz (4. v. l.) und den Industrie-Obleuten aus allen Bundesländern.
© WKB

Burgenlands Industrievertreter drängen auf eine „zukunftssichere Energieversorgung der Industrie“ sowie Aktivitäten gegen den Arbeitskräftemangel. Unter anderem gefordert werden schon jetzt Maßnahmen zur Gasspeicherung für den Winter 2023/24. „Wir müssen auf politischer Ebene für eine professionelle und kosteneffiziente Sicherung der Gasversorgung im kommenden Winter sorgen“, so Christoph Blum, der Obmann der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Burgenland bei einer Klausur der österreichischen Industriebetriebe.

 

Wasserstoff für Industrie leistbar und attraktiv machen

Dazu brauche es unter anderem eine Diversifizierung der Erdgas-Lieferländer samt Ausbau der erforderlichen Infrastruktur zur Anbindung an LNG-Terminals in Deutschland, Italien und Kroatien. Die EU-Plattform für gemeinsamen Gaseinkauf müsse rasch und unter Einbindung der gasverbrauchenden Industrie ins Laufen gebracht werden. Einen Schwerpunkt setzt die Industrie auch auf rasche Weiterentwicklungen in Sachen Wasserstoff. „Wir müssen jetzt die Weichen für die Wasserstoffwirtschaft stellen“, so Blum. Das betreffe einen forcierten Ausbau der entsprechenden Infrastruktur, ebenso wie ein konsequentes Vorantreiben des nationalen Rechtsrahmens für die Wasserstoffwirtschaft unter Beachtung von Importen, Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit. Und: „Förderregime und Infrastrukturfinanzierung müssen so gestaltet werden, dass der Einsatz von Wasserstoff für die Industrie tatsächlich leistbar und attraktiv wird.“

Ebenso wichtig für die Energiewende ist der rasche technologieoffene Ausbau alternativer Energien wie z. B. Windkraft und Photovoltaik sowie der damit verbundene dringend notwendige Ausbau der Stromnetze, so Blum. 

 

Maßnahmen-Mix gegen Arbeitskräftemangel

Im Kampf gegen den Arbeitskräftemangel drängen die Industrievertreter auf Erleichterungen bei der Zuwanderung, Maßnahmen zur Erhöhung der Frauenerwerbsquote sowie Initiativen, um Menschen über 55 länger in Beschäftigung zu halten und die Erwerbstätigkeit von Pensionisten zu fördern. „Es fehlt nicht mehr nur an Fachkräften, sondern an Arbeitskräften generell“, so Spartenobmann Blum. „Hier braucht es einen Mix an Maßnahmen.“ Auf der Maßnahmenliste der Industrie finden sich unter anderem ein Rechtsanspruch auf einen wohnortnahen, ganztägig und ganzjährig verfügbaren Kindergartenplatz und weitere Verbesserungen bei der Rot-Weiß-Rot-Karte. Außerdem zur Diskussion gestellt werden steuerliche Anreize für den Wechsel von Teil- auf Vollzeit.

 

„Mehr als ein Viertel der Wertschöpfung im Burgenland wird von der heimischen Industrie erwirtschaftet. Damit sichert die Industrie auch den Wohlstand in den Regionen. Gerade die burgenländische Industrie ist in vielen Bereichen bereits Vorreiter im Bereich der grünen Technologien und ist konstruktiver Partner bei der Umsetzung der Energiewende“, so Blum. 


Spartenobmann Christoph Blum (2. v. l.) mit Bundesspartenobmann Sigi Menz (4. v. l.) und den Industrie-Obleuten aus allen Bundesländern.
© WKB Spartenobmann Christoph Blum (2. v. l.) mit Bundesspartenobmann Sigi Menz (4. v. l.) und den Industrie-Obleuten aus allen Bundesländern.


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