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Burgenlands Betriebe bieten 1.500 Ferialpraxis-Plätze

Eigene Ferialpraxis-Hotline wurde eingerichtet.

In den Sommermonaten bieten Burgenlands Betriebe rund 1.500 Jugendlichen Ferialpraxis-Stellen an. Unqualifizierten Querschüssen zum Trotz sehen Burgenlands Unternehmen dieses Angebot als ihre gesellschaftspolitische Verantwortung.
© WKB/Lexi

An manchen Schulen sind Praktika vorgeschrieben, viele Jugendliche machen es aber auch freiwillig, um eventuell den künftigen Arbeitgeber kennen zu lernen. Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth: „Auch wenn manche Stellen versuchen das System oder die burgenländischen Betriebe schlecht zu machen, wir Unternehmer nehmen unsere gesellschaftspolitische Verantwortung ernst und helfen, die Jugendlichen realistisch auf die tatsächliche Arbeitswelt vorzubereiten.“

 

„Eigentlich sollten alle, auch Politik und Arbeitnehmervertreter, Danke an die burgenländischen Betriebe und Unternehmer sagen, die freiwillig Praktikumsplätze zur Verfügung stellen, Einblicke und Erfahrung gewähren und die Jugendlichen auch bezahlen“, ergänzt Nemeth.

 

Dieser weiter: „Ich finde es nach wie vor sinnvoll, dass es ein Pflichtpraktika ergänzend zur Schulausbildung gibt.“ Nemeth sieht darin Chancen für die Wirtschaft: „Ich rate den Unternehmern das Praktikum so spannend wie möglich zu gestalten, um den Jugendlichen Lust zu machen, sich in dem Beruf zu engagieren.  

 

Auf Details bei den Verträgen achten!

Es gibt aber auch Herausforderungen für die Unternehmer, Nemeth: „Es ist wichtig festzuhalten, dass es für die Unternehmen eine Herausforderung darstellt, Praktikanten in einer für beide Seiten sinnvollen Weise einzusetzen.“ Der Grund liegt im Detail: „Die Rechtssituation zum Thema Pflichtpraktika ist problematisch, weil diese zwar prinzipiell als Ausbildungsverhältnisse anzusehen sind, aber auch als Arbeitsverhältnis ausgestaltet sein können.“

 

Konkret bedeutet das: Bei einem Praktikum ist es dem Jugendlichen gestattet, sich zum Zweck seiner Aus- und Weiterbildung im Betrieb zu betätigen. Allerdings besteht rein rechtlich keine Arbeitsverpflichtung.

 

Nemeth: „Das sind Voraussetzungen, die in der Praxis kaum oder nur schwer umsetzbar sind. In der Arbeitswelt ist es ja so, dass genau das Einhalten von Arbeitszeiten und das Umsetzen von Arbeitsaufträgen zum Erwerb von praktischen Kenntnissen und Fähigkeiten wichtige Erfahrungen sind, die ein Jugendlicher in seinem Praktikum machen sollte.“

 

Ferialpraxis-Hotline eingerichtet

Um alle offenen Fragen schon vorab abklären zu können, wurde von der Wirtschaftskammer Burgenland eine Hotline eingerichtet, bei der Fragen zur Ferialpraxis unter der Telefonnummer 0 5 90 907 2330 abgeklärt werden können.


 Peter Nemeth: „Praktika sind auch dazu da, Jugendlichen Lust zu machen, sich in der Arbeitswelt zu engagieren.“
© WKB/Lexi Peter Nemeth: „Praktika sind auch dazu da, Jugendlichen Lust zu machen, sich in der Arbeitswelt zu engagieren.“