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Bei Zeitumstellung: Schutzschalter prüfen

Notwendige Überprüfung

Die Wirtschaftskammer Burgenland und Netz Burgenland raten: Zeitumstellung nützenund Prüftaste des „FI“-Schutzschalters betätigen.

© WKB

Der Fehlerstrom-Schutzschalter, umgangssprachlich „FI-Schutzschalter“ genannt - „F“ für das Wort Fehler und „I“ für das Formelzeichen der Stromstärke -, dient der Sicherheit der Hausbewohner. FI-Schutzschalter schützen nicht nur vor Verletzungen, sondern auch vor Bränden, die in Folge eines Erdschlusses entstehen können.

Wie aber kann man sicherstellen, dass seine Schutzfunktion im Ernstfall aktiviert wird? Ganz einfach: durch eine regelmäßige Überprüfung der Funktion.Da bei der Zeitumstellung sowieso alle elektronischen Uhren und Geräte im Haus umgestellt werden müssen, ist dies der optimale Zeitpunkt zur Überprüfung. Am Sonntag, den 31. März bietet sich die nächste Gelegenheit dazu – die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt.

„Der FI-Schutzschalter unterbricht in Sekundenbruchteilen die Stromversorgung im gesamten Haus, sobald ein Fehler vorliegt. Das passiert zum Beispiel, wenn die Isolierung eines Elektrogerätes defekt ist oder eine Person ein fehlerhaftes Gerät berührt und Strom durch den Körper fließt“, erklärt Peter Sinowatz, Geschäftsführer Netz Burgenland.

So wird der FI-Schutzschalter überprüft

Die Landesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker und der Netzbetreiber Netz Burgenland raten, den FI-Schalter im Abstand von sechs Monaten selbst zu prüfen. 

„Als fixen Zeitpunkt empfehlen wir die Zeitumstellungen, denn damit ist dieser Termin fix verankert und kann nicht so leicht vergessen werden; außerdem ist die Neueinstellung der Zeitanzeige auf diversen Geräten im Haushalt ohnehin nötig“, rät Andreas Wirth, Innungsmeister der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker in der WK Burgenland.

Der Schutzschalter befindet sich meist im Sicherungskasten. Drückt man die eingebaute Prüftaste des Fehlerstromschutzschalters, wird ein Fehlerstrom simuliert und der Schalter umgehend ausgelöst. „Für den Fall, dass der FI-Schalter beim Testen nicht auslöst, sollte aus Sicherheitsgründen und zum Schutz des Eigenheims unbedingt ein Fachmann den Schutzschalter überprüfen und bei Bedarf auswechseln lassen“, erklärt Wirth abschließend.

Innungsmeister Andreas Wirth und Geschäftsführer Netz Burgenland GmbH Peter Sinowatz
© WKB Innungsmeister Andreas Wirth und Geschäftsführer Netz Burgenland GmbH Peter Sinowatz
Symbolbild
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