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Allerheiligen: Trend zu Individualität und Nachhaltigkeit

Mit Allerheiligen und Allerseelen sind viele Traditionen verbunden – vom Allerheiligenstriezel bis hin zum Friedhofsbesuch. Die meisten Burgenländer nutzen diesen Anlass, um die Gräber herzurichten und festlich zu schmücken. Nicht wegzudenken ist auch die Jause mit Allerheiligenstriezel, die gerne auch verschenkt werden.

Michael Goldenitsch, Innungsmeister der burgenländischen Bäcker.
© WKB/Mädl

Schon die Tage vor Allerheiligen werden die Gräber auf Hochglanz gebracht, bei den Steinmetzen, Floristen und auch den Bäckern herrscht Hochbetrieb. 

 

Trends in der Bestattungskultur

„Nach wie vor ist die Beisetzung ein wichtiges Kulturgut, das besonderen ethischen Maßstäben unterliegt“, berichtet Innungsmeister Joachim Aufner. Der Trend zur Individualisierung macht aber auch vor diesen Feiern nicht Halt. „Auch wenn Rituale Stabilität versprechen, so zeigt sich doch, dass Begräbnisfeierlichkeiten sehr individuell gestaltet werden, das braucht gute Beratung. Während auch bei Dienstleistungen Prozesse zunehmend automatisiert werden, wird es im Bestattungswesen auch in Zukunft auf die persönliche Betreuung der Hinterbliebenen ankommen“, ergänzt Aufner. 

Derzeit gibt es im Burgenland 56 Bestattungsunternehmen, die Anzahl bleibt relativ stabil. Auch in Zukunft wird es in vielen Orten, vor allem im ländlichen Raum, lokal ansässige Bestattungsinstitute geben. Ihr klassisches Geschäft baut aber vor allem auf den persönlichen Kontakt, die Kundenbindung über Familiengenerationen und zehrt von der lokalen Reputation.

 

Blumen und Kränze: Natürlichkeit im Trend

Im Allerheiligengesteck werden edle Klassiker, wie etwa Chrysanthemen zu etwas ganz Besonderem verarbeitet – dafür sorgen die gewerblichen Gärtner und Floristen. Natürliche Materialien liegen im Trend. 

„Frische Blumen wie etwa Rosen in allen Farben und Pflanzen wie die Chrysanthemen setzen in Gestecken aus getrockneten Fruchtständen frische Akzente. Eine beliebte Kombination ist auch die Ergänzung mit Sukkulenten wie den Hauswurzen“, so Innungsmeister-Stellvertreter Andreas Pomper. 

 

Grabsteine – Individualität im Design ist gefragt

Individualität liegt auch bei den Grabsteinen im Trend, weiß Steinmetzmeister KommR Johannes Bauer, Innungsmeister-Stellvertreter der Branche. 

Probleme sieht Bauer bei der Verwendung nicht ÖNORM-gerechter Produkte von ausländischen Unternehmen auf den heimischen Friedhöfen: „Wer haftet, wenn es zu Problemen bei der Verwendung nicht zugelassener Produkte kommt? Wir warnen vor den Folgen von statischen Problemen infolge nicht fachgerechter Montage. Es muss dann nachgebessert werden, um die heimischen Sicherheitsstandards zu garantieren.“ 

 

Allerheiligenstriezel – mehr Vielfalt

Eine lange Tradition haben im Burgenland auch die Allerheiligenstriezel. „Neben dem Standardrezept gibt es immer mehr Varianten. Wir heimischen Bäcker nehmen auf die Vorlieben unserer Kunden Rücksicht, auch gibt es immer mehr Menschen mit Unverträglichkeiten. Heutzutage beschränken sich die Varianten nicht mehr nur auf ‚mit oder ohne‘ Zucker“, so Michael Goldenitsch, der Innungsmeister der heimischen Bäcker.

 

Im Burgenland gibt es 56 Bestattungsunternehmen, 71 Floristen, 74 gewerbliche Gärtner und 34 Steinmetz-Betriebe sowie 69 Bäcker. 



Michael Goldenitsch, Innungsmeister der burgenländischen Bäcker.
© WKB/Mädl Michael Goldenitsch, Innungsmeister der burgenländischen Bäcker.



Steinmetzmeister KommR Johannes Bauer, Innungsmeister-Stellvertreter des Bauhilfsgewerbes.
© WKB Steinmetzmeister KommR Johannes Bauer, Innungsmeister-Stellvertreter des Bauhilfsgewerbes.



 

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