th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Abgase und „blaue Taferl“

Tagung der burgenländischen KFZ-Betriebe

Kürzlich tagten die burgenländischen KFZ-Betriebe. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Fragen, warum eine neue Abgasmessmethode die Autos teurer machen könnte und warum es mit „blauen Taferln“ zunehmend Probleme gibt.

© WKB

Weltweit stehen Diskussionen um die Abgaswerte im Mittelpunkt. Tatsache ist, dass seit 1. September der Normverbrauch von neu zugelassenen PKW im Rahmen der EU-Typengenehmigung nach dem neuen Testverfahren WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) durchgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Berechnungen ergeben in der Regel höhere Verbrauchswerte als frühere NEFZ-Messungen (Neuer Europäischer Fahrzyklus) am Rollenprüfstand. Damit erhöhen sich die Normverbräuche und damit auch die CO2-Werte.  Diese und einiges mehr dazu erklärte Josef Georg Hinger vom Finanzamt. „Die Folge ist ein Anstieg der CO2-abhängigen Normverbrauchsabgabe (NoVA), obwohl sich am Verbrauch auf der Straße nichts ändert", gibt KommR Gerhard Schranz, Obmann des Gremiums für Fahrzeughandel zu bedenken. 

Bei der NoVA handelt sich um eine einmalige Abgabe die abhängig von den CO2-Emissionen (PKW, Kombi) oder vom Hubraum (Krafträder) als Prozentsatz vom Fahrzeugwert berechnet wird.  Schranz dazu: „Durch eine weitere künstliche Erhöhung des Endverbraucherpreises wird natürlich auch die Verkaufssituation am Markt zunehmend schwieriger.“

Diskutiert wurden auch die Probefahrtkennzeichen, umgangssprachlich als „blaue Taferl“ bekannt. Innungsmeister KommR Josef Wiener dazu: „Hier entgehen dem Staat Steuermillionen, weil Fahrzeugbesitzer mit Probefahrtkennzeichen fahren. Das wiederum bedeuten kann, dass das Fahrzeug nicht angemeldet ist und somit auch keine Steuern dafür gezahlt werden.“ Wiener schlägt daher vor, von Seiten der Behörden einheitlicher und rigoroser bei der Vergabe zu agieren.

Erfreulich für den burgenländischen Fahrzeughandel: Von Jänner bis August 2018 gab es im Burgenland 7.709 Neuzulassungen, das ist ein Puls von 2,5 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. 

Innungsmeister KommR Josef Wiener, Finanzexperte Josef Georg Hinger und KommR Gerhard Schranz, Obmann des Gremiums für Fahrzeughandel
© WKB Innungsmeister KommR Josef Wiener, Finanzexperte Josef Georg Hinger und KommR Gerhard Schranz, Obmann des Gremiums für Fahrzeughandel

Das könnte Sie auch interessieren

  • Branchennews
Jugend, Jugendliche, Schüler, Bildung, Ausbildung, Schule, Burschen, Bildungswesen, Tafel, Tisch, Schultafel, lernen, lächeln, lachen, Klassenzimmer, Berufswahl, Studienwahl, Matura, Schulabschluss, Generation, Teenager, Student

Schule und Lehre im Doppelpack

Handelsschule des Campus Stegersbach mehr