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15-Warengruppen-Regelung bleibt bestehen

Erfolg für den heimischen Handel

Spartenobfrau KommR Andrea Gottweis: Verlängerung um fünf Jahre bis 31. Dezember 2025 erreicht - Zusammenfassen von Warengruppen auf Kassenbons damit weiter möglich.

© WKB/Mädl

Die Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich hat sich erfolgreich für die Weiterführung einer an der Praxis orientierten Vorgangsweise im Zusammenhang mit der Registrierkassenpflicht stark gemacht: „Es ist gelungen, dass die so genannte 15-Warengruppen-Regelung um fünf Jahre, und zwar bis 31. Dezember 2025, verlängert wird“, freut sich Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel im Burgenland. Ursprünglich wäre damit Ende 2020 Schluss gewesen.

 

Der Wegfall der 15-Warengruppen-Regelung hätte bedeutet, dass auf Kassenbelegen Sammelbegriffe wie „Getränk“ oder „Obst“ nicht mehr erlaubt gewesen wären. Stattdessen hätten Marke und Menge der gekauften Produkte genau angeführt werden müssen. Das hätte aber auch für alle Händler zwingend Scannerkassen bzw. elektronische Warenwirtschaftssysteme nötig gemacht.

 

Mit der jetzigen Verlängerung der 15-Warengruppen-Regelung hat die Bundessparte Handel die Weiterführung der praxistauglichen Lösung erreicht: Unternehmen, die keine elektronische Warenwirtschaft samt Scannerkassen im Einsatz haben, können weiterhin 15 Warengruppen vorab definieren. Diese werden in die Kassa einprogrammiert. Am Beleg scheint dann eine dieser Warengruppen-Bezeichnungen auf.

 

Zusatzaufwand für Handelsbetriebe konnte abgewendet werden

„Der Verhandlungserfolg der Bundessparte Handel bedeutet, dass es gelungen ist, großen Zusatzaufwand für Handelsbetriebe abzuwenden“, sagt KommR Gottweis. „Denn mindestens eine Halbtagskraft wäre damit beschäftigt gewesen, Waren ins Warenwirtschaftssystem einzuspeichern, Waren, die ohne EAN-Code angeliefert werden, zu kennzeichnen sowie Preise zuzuordnen und zu ändern.“

 

Für die Verlängerung der praxisgerechten Vorgangsweise in Form der 15-Warengruppen-Regelung für den Handel spricht zudem Folgendes: „Die vollumfängliche Warenbezeichnung am Kassazettel hätte für die Finanz keinen Zusatznutzen gebracht. Ob mit oder ohne handelsübliche Warenbezeichnung am Beleg - die Beträge werden in die Kassa eingegeben und ein korrekter Umgang mit den Umsätzen im Rahmen der Registrierkassenpflicht ist jedenfalls gewährleistet“, ergänzt Spartenobfrau Kommerzialrätin Gottweis, die selbst im Handel tätig ist.

Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel
© WKB/Mädl Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel

 

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