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11.000 Härtefall-Fonds Anträge

Erste Bilanz

Mit der nun langsam kommenden Normalität nach dem Höhepunkt der Corona-Krise zieht die Wirtschaftskammer Burgenland eine erste Bilanz. 

© WKB/Mädl

„Selbst die letzten Kritiker des Systems haben jetzt erkannt, welchen Wert eine Solidargemeinschaft und Interessenvertretung wie die Wirtschaftskammer in Zeiten wie diesen hat. Die Unternehmen haben einenverlässlichen Partner an ihrer Seite“, so Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth zu den Leistungen der Kammer. Seit 1. März haben die Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Burgenland 10.700 Geschäftsfälle mit Mitgliedsbetrieben behandelt, 36.000 eingehende und 28.100 ausgehende Anrufe bearbeitet.  

Auch die Zwischenbilanz des Härtefall-Fonds kann sich sehen lassen: Im Rahmen der Abwicklung aller Stufen des Härtefall-Fonds wurden über 6,5 Millionen Euro im Burgenland ausbezahlt. In Summe wurden allein im Burgenland 10.914 Anträge gestellt, dabei konnten über 90 Prozent der Fälle positiv abgeschlossen. Rund 80 Prozent der Antragsteller wurden von Mitgliedern der Wirtschaftskammer gestellt, der Rest von Nicht-Mitgliedern.  

Nemeth stellt aber deutlich klar: „Wir waren und sind beim Härtefall-Fonds Abwickler für die Bundesregierung, auch das muss man immer wieder betonen, wenn wir zu Unrecht für Schwachstellen in den Richtlinien kritisiert werden.“ 

Die Wiedereröffnung der Gastronomie und nun der Beherbergungsbetriebe sind der Startschuss für eine deutliche Stimmungsaufhellung in der Bevölkerung. Als Wirtschaftskammern vermitteln wir den Konsumentinnen und Konsumenten jetzt eine klare Botschaft: Konsumieren schafft Arbeit. Jeder und jede kann durch Konsum und insbesondere durch Einkaufen bei unseren burgenländischen  Unternehmen einen Beitrag für den Weg aus der Krise leisten. Das muss jetzt Konsens im Burgenland und in ganz Österreich sein.

Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth
© WKB/Mädl Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth