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10.600 burgenländische Handelsangestellte freuen sich über Gehaltsplus

KV Abschluss für den Handel

Die Sozialpartner im österreichischen Handel haben sich auf ein Gehaltsplus von 2,35 bis 2,6 Prozent für Handelsangestellte geeinigt. Änderungen gab es auch bei der berufsbegleitenden Bildung weiters hat man sich auch auf ein Aus für unbezahlte Pflichtpraktika geeinigt.

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Der Abschluss des neuen Handels-KV umfasst ein Bildungspaket mit Maßnahmen zur Förderung der berufsbegleitenden Bildung für Mitarbeitern sowie das Gehaltsplus für 2018. Die Gehälter der Gehaltsordnung ALT werden um 2,35 bis 2,6 Prozent, jedoch mindestens um 40 Euro erhöht. Im neuen Gehaltssystem wurde das Einstiegsgehalt auf 1.636 Euro erhöht. Lehrlingsentschädigungen werden überdurchschnittlich mit Fixbeträgen von 20 Euro im ersten Lehrjahr bis 40 Euro im vierten Lehrjahr angehoben.

Das Bildungspaket stellt die berufsbegleitende Bildung auf neue Beine: Der Zugang zur Weiterbildung wird erleichtert, weil Arbeitgeber bei rechtzeitiger Bekanntgabe (zwei Monate vorher) des Bildungswunsches bei der Arbeitszeitplanung darauf Rücksicht nehmen müssen.

 

Damit wollen die Sozialpartner im Handel die Mitarbeiter zu berufsbegleitender Weiterbildung animieren. „Wir stellen uns offensiv der Herausforderung der fortschreitenden Digitalisierung, die vermehrt zusätzliche Kompetenzen von unseren Mitarbeitern erfordert“, betonen die Spartenobfrau des burgenländischen Handels, KommR Andrea Gottweis, MSc: „Bis jetzt war es Handelsangestellten aufgrund der Öffnungszeiten oft nur schwer möglich, das Kursangebot zu nützen.“

Vereinbart wurde auch eine Verbesserung für Pflichtpraktikanten: Ab 1. Jänner 2018 gibt es eine klare Regelung zu Entlohnung und Vertragsgestaltung. „Unbezahlte Pflichtpraktika gehören somit der Vergangenheit an. Es ist gelungen, für die Unternehmen und für die Jugendlichen Rechtssicherheit zu schaffen“, so Gottweis.

Spartenobfrau Handel KommR Andrea Gottweis, MSc
© WKB/Mädl Spartenobfrau Handel KommR Andrea Gottweis, MSc

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