th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

1.182 Gründungen im Coronajahr

Die aktuelle Bilanz der Wirtschaftskammer Burgenland weist 1.182 Betriebsgründungen für das Jahr 2021 aus, damit liegt man sogar über dem Jahr 2020, in dem es 1.148 Neugründungen (2019: 1.110) gab.

Diese Zahlen dokumentieren den Unternehmergeist der Burgenländer, der trotz Corona ungebrochen scheint, betont Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth.

© WKB

„Wir haben rund 1.200 Neugründungen, also wenn man so will, drei Gründungen pro Tag“, freut sich Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth. Fragt man die Neugründer nach ihren Motiven, so sagen 66 % „… ich möchte lieber mein eigener Chef sein“. Das Durchschnittsalter der Gründerinnen und Gründer ist 40,8 Jahre (2020: 41,9), 61,3 % sind Gründerinnen (2020: 60,1%). 

Die generell sehr positive Einstellung zur Neugründung erklärt Nemeth dadurch, dass „Gründen gesellschaftsfähiger und trendiger geworden ist, auch durch den zunehmenden Einfluss der globalen Start-up-Szene, von Social-Media-Kanälen und Medien.“ Nach wie vor erfolgen die meisten Neugründungen in „klassische Branchen“. So erfolgt die Hälfte der Gründungen in der Sparte Gewerbe und Handwerk (56,3%), gefolgt von der Sparte Handel (22.2%), Sparte Information und Consulting (14,1%), Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft (5,4%) und der Sparte Transport und Verkehr (2%).  Es gibt aber auch immer wieder neue Geschäftsideen, wie die Gründerberater der Wirtschaftskammer bemerken. „Bei unseren Gesprächen werden immer öfter die Bereiche Nachhaltigkeit, Umwelt oder Digitalisierung zum Thema.“ 

Junge Wirtschaft als Anlaufstelle für Gründer

Während der Pandemie gab es einen deutlichen Anstieg und eine intensive Nutzung von Online-Gewerbeanmeldungen, Online-Gründungsberatungen oder Webinaren, aber auch die Beratungen vor Ort nach coronakonformen Möglichkeiten wurden angeboten. Das Gründerservice der Wirtschaftskammer Burgenland ist hier nach wie vor die erste Anlaufstelle.  

„Wir bieten Beratungen, Weiterbildung, zahlreiche Online-Tools sowie ein großes Expertennetz zur Unternehmensgründung und Betriebsnachfolge“, erklärt Nemeth, „und das flächendeckend in allen Bezirken des Landes.“  

„Damit ein Gewerbe angemeldet wird, braucht es viel Vorplanung, um die Geschäftsidee in Umsetzung zu bringen. Ist das geschehen, steht einer Unternehmensgründung nichts mehr im Wege.“, freut sich Bea Ulreich, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft und ergänzt, „Gründer setzen auch trotz der Krisenjahre durch die Pandemie einen bedeutenden Impuls für einen nachhaltigen Aufschwung der Wirtschaft in unserem Bundesland.“ 

Damit die Gründung reibungslos abläuft, unterstützt die Junge Wirtschaft alle Jungunternehmer mit der kostenlosen JW-Gründermappe.  „Als Gründungsinteressierter kommt man mit vielen Fragen zur Wirtschaftskammer, bekommt alle Infos zu den Themen Steuern, Finanzen, Gewerbe und Betriebsanlage. In der Gründermappe sind alle Infos kompakt gesammelt. Einem optimalen Start in die Selbstständigkeit steht somit nichts mehr im Weg“, so Ulreich abschließend.

© WKB/Mädl Wirtschaftskammerpräsident Peter Nemeth



© WKB Bea Ulreich, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft

Das könnte Sie auch interessieren

KommR Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel im Burgenland

Muttertag 2022: Umsatzbringer für den Handel

Am 8. Mai wird dieses Jahr in Österreich der Muttertag gefeiert. Er findet in Österreich jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai statt. mehr

Hans-Dieter Buchinger, Obmann der Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Burgenland

Treibstoffpreise gefährden Nahversorgung, Lieferketten und Öffentlichen Verkehr

Die Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer warnt aufgrund der steigenden Treibstoffpreise vor einer Gefährdung der Nahversorgung, der Lieferketten von Betrieben sowie des Öffentlichen Verkehrs. Um einen Ausfall zu vermeiden, wird eine Refundierung der Mineralölsteuer für Verkehrsbetriebe gefordert. mehr

Transportunternehmer Heribert Brandl und Klassenlehrerin Gabriele Grill mit den Kindern der 4. Klasse der Volksschule Mörbisch.

Lkw-Projekt macht Station in der Volksschule Mörbisch

Ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftskammer und der Bildungsdirektion Burgenland soll Volksschulkindern die wirtschaftliche Bedeutung der Transportwirtschaft und die Gefahren des „toten Winkels“ vermitteln. Das Projekt machte nun Station in der Volksschule Mörbisch. mehr