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1,8 Millionen Packerl im Burgenland

Geplante Weihnachtseinkäufe

88 Prozent der Burgenländer (ab 15 Jahre) kaufen heuer Weihnachtspräsente ein und planen dafür durchschnittlich rd.  360 Euro auszugeben. Der Anteil der „Late-Shopper“, die Geschenke erst kurz vor Heilig Abend besorgen, bleibt weiterhin hoch. Das Ranking der Top-Weihnachtspräsente führen wieder Gutscheine an, gefolgt von Bekleidung und Büchern. Jedes 7. Präsent besorgen die Burgenländer heuer online.

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© (C) Klaus Tiedge/Corbis

88 Prozent bzw. rd. 220.000 Burgenländer (alle Zahlen ab 15 Jahre, ohne Alterseinschränkung nach oben) planen heuer Weihnachtspräsente einzukaufen. 13 Prozent bzw. rd. 30.000 Konsumenten aus dem Burgenland haben bereits vor bzw. im Oktober mit dem Einkauf von Weihnachtspräsenten begonnen (Vorjahr: 12 Prozent „Early-Christmas-Shopper“).  Zwar haben 13 Prozent der Burgenländer schon vor November mit dem Geschenkeeinkauf begonnen und 7 Prozent vor November sogar das Gros der Weihnachtspräsente besorgt, die meisten Geschenke - 68 Prozent - werden jedoch traditionell im Dezember gekauft. 

„Am kommenden Samstag, den 24. November, starten die langen Einkaufssamstage. Aber grundsätzlich muss man sagen, dass fast die Hälfte der Burgenländer – rund 44 Prozent - zu den sogenannten ‚Late-Christmas-Shopper‘ zählen. Sie werden das Gros der Weihnachtseinkäufe in der zweiten Dezember-Hälfte bzw. kurz vor Heilig Abend erledigen“, erklärt Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel im Burgenland.

Im Durchschnitt planen die Burgenländer heuer rund acht Präsente – für ganz kleine bis zu ganz großen Wünschen – zu kaufen. „In Summe besorgen die Burgenländer somit schätzungsweise 1,8 Millionen Weihnachtspackerln“, staunt Andrea Gottweis.

Gutscheine führen das Ranking der meistgekauften Weihnachtsgeschenke an

37 Prozent der Konsumenten aus dem Burgenland planen Gutscheine zum heurigen Weihnachtsfest zu verschenken. Auf Platz 2 der meistgekauften Weihnachtspräsente folgt heuer Bekleidung. Bücher belegen Platz 3. Interessanterweise wird heuer mehr Bargeld zu Weihnachten verschenkt (Platz 4), was in Kombination mit den Gutscheinen für ein „gutes Nachweihnachtsgeschäft“ im Einzelhandel sorgen wird. 

Häufig gekauft werden zu Weihnachten auch Spielwaren, Schmuck und Kosmetika. Selbstgemachte Weihnachtspräsente belegen Platz 8. Sportartikel sowie Lederwaren und Schuhe komplettieren heuer die Top 10. (Siehe Grafik „Top 10“)

Fünf Millionen Euro für Spielwaren

„Im Burgenland gibt es noch elf reine Spielzeuggeschäfte. Hier ist neben den Klassikern heuer ein starker Trend dahingehend zu erkennen, dass Eltern das gleiche Spielzeug, das sie früher hatten, ihren Kindern schenken wollen“, so Gottweis. Im Burgenland erwirtschaftet die Branche Spielzeugfachhandel einen Jahresumsatz von rund fünf Millionen Euro. 

„Aus der Erfahrung der letzten Jahre tauschen die Beschenkten Gutscheine und Bargeld Großteils im ‚Neuen Jahr‘ gegen Waren oder Dienstleistungen ein“, erklärt Gottweis. 21 Prozent haben in der Befragung angegeben, Gutscheine bzw. Bargeld in der Regel gleich nach den Weihnachtsfeiertagen noch im Dezember einzulösen. Dafür stehen 2018 nach den Weihnachtsfeiertagen noch vier Einkaufstage im „Alten Jahr“ zur Verfügung.

36 Prozent der Beschenkten werden Gutscheine voraussichtlich im Jänner einlösen, 43 Prozent erst im Februar oder noch später. „Daher zählt der Großteil der Einzelhandelsumsätze, die mit Gutscheinen erzielt werden, auch nicht zum traditionellen Weihnachtsgeschäft im Dezember, sondern zu den Umsätzen im Jänner bzw. noch später“, erklärt Gottweis. (Siehe Grafik „Einlösen“)

Burgenländer planen heuer ein Weihnachtsbudget von 360 Euro

88 Prozent der Burgenländer kaufen heuer Weihnachtsgeschenke und planen dafür im Durchschnitt rd. 360 Euro auszugeben. Damit liegt das geplante Budget für Geschenke über dem Vorjahresniveau von 350 Euro. Die Geschenkekäufer aus dem Burgenland planen heuer 8 Präsente zu besorgen. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Geschenk liegen somit rein rechnerisch bei knapp 45 Euro.

Die Bandbreite der geplanten Geschenkeausgaben ist hoch: 15 Prozent wollen maximal 

100 Euro für alle Präsente zusammen aufwenden, während 11 Prozent mit einem Weihnachtsbudget von mehr als 1.000 Euro planen.

45 Prozent der Burgenländer holen vorab Informationen zu Weihnachtsgeschenken im Internet ein. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich wieder ein Anstieg. 33 Prozent planen heuer ihre Weihnachtspräsente auch - nicht ausschließlich -  via Internet zu kaufen. Damit steigt der Anteil der Online-Einkäufer beim Geschenkeeinkauf gegenüber dem Vorjahr wieder an. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass rd. 220.000 Burgenländer heuer Weihnachtsgeschenke kaufen, sich rd. 110.000 im Internet vorab informieren und rd. 80.000 den Einkauf online tätigen werden. 

Gottweis resümiert: „Somit wird jedes siebente Weihnachtsgeschenk der Burgenländer heuer via Internet gekauft, beziehungsweise werden 6 von 7 Weihnachtspräsenten nach wie vor im Geschäft gekauft. 

Über 10 Prozent kaufen gar keine Weihnachtsgeschenke 

12 Prozent der Burgenländer kaufen heuer aus unterschiedlichen Gründen - z.B. familiäre Situation, nicht-christliches Glaubensbekenntnis, wirtschaftliche Gründe, etc.- keine Geschenke. Dieser Wert schwankt über die Jahre nur in geringem Ausmaß.

Methodik:

Die Analyseergebnisse basieren auf der durchgeführten Telefonbefragung der KMU Forschung Austria von repräsentativ 200 KonsumentInnen im Burgenland (ab 15 Jahre) im Okt./Nov. 2018 bzw. auf Erhebungen und Abschätzungen der Vorjahre. 

Grafik Weihnachtsgeschenke
© WKB Grafik Weihnachtsgeschenke
Spartenobfrau Handel Andrea Gottweis
© WKB Spartenobfrau Handel Andrea Gottweis

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