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1,4 Millionen Packerl im Burgenland

Geplante Weihnachtseinkäufe

89 % der Burgenländer (ab 15 Jahre) kaufen heuer Weihnachtspräsente ein und beabsichtigen hierfür durchschnittlich rund 350 Euro  auszugeben. Der Anteil der „Late-Shopper“, die Geschenke erst kurz vor Heilig Abend besorgen, geht zurück. Bei den Top-Weihnachtsgeschenken liegen heuer Bekleidung und Bücher an erster Stelle, gefolgt von Gutscheinen. Im Durchschnitt kaufen die Burgenländer heuer sechs Geschenke. Davon wird rein rechnerisch ein Geschenk online gekauft.

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© (C) Klaus Tiedge/Corbis

89 % bzw. rd. 230.000 Burgenländer (ab 15 Jahre, ohne Alterseinschränkung nach oben) planen heuer Weihnachtsgeschenke einzukaufen, der Start des Geschenkeeinkaufs wird sich voraussichtlich nach „vorne“ verschieben. 13 Prozent bzw. rund 35.000 Konsumenten aus dem Burgenland haben bereits vor bzw. im Oktober mit dem Einkauf von Weihnachtspräsenten begonnen. Damit bleibt die Zahl der „Early-Christmas-Shopper“ gegenüber dem Vorjahr (13 %) gleich.

 

Der Anteil der „Late-Christmas-Shopper“, die den Großteil der Weihnachtseinkäufe in der 2. Dezember-Hälfte bzw. kurz vor Heilig Abend tätigen möchten, ist 2019 mit 40 Prozent geringer als im Weihnachtsgeschäft 2018 (44 %).

 

Zahlreiche Burgenländer (24 %) planen den Großteil der Weihnachtspräsente heuer in der ersten Dezemberhälfte zu kaufen. Damit sinkt der Anteil der Konsumenten, der die Geschenke traditionell im Monat Dezember beschafft (64 %), gegenüber dem Vorjahr (68 %) leicht ab.

 

„Was überrascht ist, dass jeder 10. Burgenländer, genau gesagt 11 Prozent, gar keine Weihnachtsgeschenke macht. Die Gründe dafür sind verschieden, zum Beispiel aufgrund der familiären Situation oder weil man nicht mit dem Christentum verbunden ist. Manche geben auch wirtschaftliche Gründe an“, erklärt KommR Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel im Burgenland. 2018 lag dieser Wert bei 12 Prozent.

 

Im Durchschnitt planen die Burgenländer heuer rund sechs Präsente – für ganz kleine bis zu ganz großen Wünschen – zu kaufen. „In Summe besorgen die Burgenländer somit schätzungsweise 1,4 Millionen Weihnachtspackerl“, stellt Andrea Gottweis fest.

 

Die Bandbreite der geplanten Geschenkeausgaben bleibt weiterhin hoch: Knapp 15 % der Burgenländer wollen maximal 100 Euro für alle Präsente zusammen ausgeben, während 13 Prozent bereit sind mehr als 1.000 Euro  aufzuwenden.

 

Auf der Suche nach den passenden Geschenken lassen sich die Burgenländer am liebsten durch Schaufenster bzw. direkt im Geschäft inspirieren und informieren sich über mögliche Geschenke. Dahinter folgt das Internet, an zweiter Stelle. Prospekte und Freunde, Bekannte und Kollegen stellen für viele ebenfalls eine wichtige Informationsquelle dar.

 

Genussmittel schaffen den Sprung in die Top 10

Bekleidung und Bücher liegen an der Spitze des Rankings der Top-Weihnachtsgeschenke 2019. Je 36 Prozent planen, diese zu verschenken. Gutscheine liegen auf Rang 3, womit die Top 3 aus dem Vorjahr zwar gleichblieben, der Gutschein die Topplatzierung aber abgeben musste. Bei den Gutscheinen gilt es anzumerken, dass häufiger auf Gutscheine für Einzelhandelswaren als auf jene für Dienstleistungen (Wellness etc.) zurückgegriffen wird. 

 

Die Top-5 werden schließlich von Bargeld und Spielwaren komplettiert. Dahinter liegen Kosmetika, Selbstgemachtes und (regionale) Genussmittel auf den Rängen 6 bis 8. Sportartikel und Lederwaren/Schuhe zählen ebenso noch zu den 10 beliebtesten Weihnachtsgeschenken und verdrängen dabei Schmuck aus den Top 10.


„Aus der Erfahrung der letzten Jahre tauschen die Beschenkten Gutscheine und Bargeld großteils im ‚Neuen Jahr‘ gegen Waren oder Dienstleistungen ein“, erklärt Gottweis.

 

Im Detail: 36 Prozent der Beschenkten werden ihre Gutscheine voraussichtlich im Jänner einlösen, 52 Prozent erst im Februar oder noch später. Daher zählt der Großteil der Einzelhandelsumsätze, die mit Gutscheinen erzielt werden, auch nicht zum traditionellen Weihnachtsgeschäft im Dezember, sondern zu den Umsätzen im Jänner bzw. danach. Insgesamt hat sich der Zeitpunkt, an dem Gutscheine und Bargeld eingelöst werden, gegenüber dem Vorjahr weiter nach hinten verschoben.

 

Andrea Gottweis abschließend: „Uns vom burgenländischen Handel freut der Trend zum regionalen Einkauf von Weihnachtsgeschenken. Der klassische Schaufensterbummel in der Weihnachtszeit hat wieder Saison.“

Methodik:

Die Analyseergebnisse basieren auf der durchgeführten Telefonbefragung von repräsentativ 200 Konsumenten im Burgenland (ab 15 Jahre) im Oktober/November 2019 bzw. in den Vorjahren.


KommR Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel im Burgenland
© WKB KommR Andrea Gottweis, Obfrau der Sparte Handel im Burgenland

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