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„Steuerlast entscheidet im weltweiten Wettbewerb“

Jungunternehmer zum Tax Freedom Day

Mit dem 4. August fällt der Tax Freedom Day heuer elf Tage früher aus als 2017. Österreich hat im EU-Vergleich weiterhin die fünfthöchste Abgabenquote.

© Sebastian Steiner

Der Tax Freedom Day, also jener Tag des Jahres, an dem die Österreicherinnen und Österreicher ihre jährliche Steuerlast abgezahlt haben, und fortan in die eigene Tasche wirtschaften, fällt elf Tage früher aus als im Jahr 2017.

„Es ist erfreulich, dass der Tax Freedom Day heuer erstmals früher als in den Jahren davor stattfindet. Nun ist es wichtig, den Reformkurs zu halten, damit später weitere Entlastungen möglich sind“, sind sich Bettina Pauschenwein, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW) Burgenland und Matthias Unger, Vorsitzender der Jungen Industrie (JI) NÖ/Burgenland, einig.

„Die ersten Reformen der Bundesregierung machen sich positiv bemerkbar! Es ist sehr wichtig, dass die Leistungen der Arbeitnehmer und der Unternehmer geschätzt werden. Diese Wertschätzung spiegelt sich in der Leistung und Qualität wieder“, sagt Bettina Pauschenwein, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft (JW).

Matthias Unger, Vorsitzender der Jungen Industrie NÖ/Burgenland, ergänzt: „Es ist natürlich zu begrüßen, dass die Menschen heuer früher in die eigene Tasche arbeiten und nicht mehr nur für den Staat. Trotzdem ist klar: Die Gesamtbelastung durch Steuern und Abgaben ist in Österreich nach wie vor zu hoch. Das spüren wir als internationales Stahlbau-Unternehmen im weltweiten Wettbewerb sehr deutlich“, so der Unternehmer aus Oberwart. 

Im Vergleich weiterhin hohe Belastung

Österreich liegt im OECD-Vergleich weiterhin auf dem fünftschlechtesten Platz. Mehr Abgaben bezahlt man derzeit nur in Frankreich, Italien, Deutschland und Belgien.

Laut OECD gehen in Österreich 47,4 Prozent der gesamten Lohnkosten an die Finanz und die Sozialversicherung. Es sei daher „sehr zu hoffen, dass die Bundesregierung den eingeschlagenen Weg zur Stärkung des Standortes konsequent weitergeht“, so die Jungunternehmer.

Reform beim Pensionssystem längst fällig

„Hoffentlich wird die Bundesregierung den eingeschlagenen Weg zur Stärkung des Standortes weitergehen. Langfristig wird das aber nicht funktionieren, ohne auch heiße, unpopuläre Eisen wie die Pensionsreform anzugehen,“ so Unger. Gegen Steuern und Abgaben sei natürlich nichts einzuwenden, solange mit dem Steuergeld auch Sinnvolles finanziert werde: „Statt in ein ungerechtes Pensionssystem, sollten wir lieber in Aus- und Weiterbildung sowie

in Forschung und Innovation investieren. Schließlich sind unsere Fachkräfte und unser Know-How unser wertvollstes Gut.“

Investitionen für Innovationen

„Ziel muss es sein, dass Jungunternehmern die Möglichkeit gegeben wird, Rücklagen für Investitionen zu bilden. Dadurch kann der Innovationsstillstand verhindert werden und der Wirtschaftsstandort Österreich gesichert und ausgebaut werden“, erklärt Bettina Pauschenwein. 

Belastungsfrage ist zukunftsentscheidend

„An der Frage der Abgabenquote entscheidet sich die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und damit der Wohlstand der kommenden Generationen“, sind sich die Vorsitzenden der Jungen Wirtschaft und Jungen Industrie im Burgenland einig, denn: „Angesichts des härter werdenden internationalen Wettbewerbs kann nur ein konkurrenzfähiger Standort sicherstellen, dass Wohlstand erarbeitet und weiterhin verteilt werden kann.“

Rückfragehinweis:

Andreas Kampf

Geschäftsführer der Jungen Wirtschaft Burgenland

T 43 (0)5 90 907-2622 | E andreas.kampf@wkbgld.at

Gerti Wallner, M.A.

Geschäftsführerin der Jungen Industrie NÖ/Burgenland

T 01 711 35-2445 | E gerti.wallner@iv.at


Matthias Unger, Vorsitzender der Jungen Industrie NÖ/Burgenland und Geschäftsführender Gesellschafter der Unger Stahlbau GmbH
© Josef Bollwein Matthias Unger, Vorsitzender der Jungen Industrie NÖ/Burgenland und Geschäftsführender Gesellschafter der Unger Stahlbau GmbH
Bettina Pauschenwein, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Burgenland Pauschenwein Creatives Wohnen GmbH
© Sebastian Steiner Bettina Pauschenwein, Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Burgenland Pauschenwein Creatives Wohnen GmbH