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„Sichtbarer“ Meistertitel für Handwerk

Geprüfte Meister dürfen im Reisepass oder Führerschein „Mst.“ oder „Mst.in“ vor dem Namen führen. Gewerbe und Handwerk begrüßt Imageschub für beruflichen Ausbildungsweg.
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Meisterleistungen bitte vor den Vorhang: Die höchste Stufe der beruflichen Ausbildung in Österreich erfährt eine weitere, sichtbare Aufwertung. Mit der Novelle zur Gewerbeordnung wird der Meister- und Meisterinnentitel eintragungsfähig für offizielle Dokumente.


Das bedeutet: Wer die Meisterprüfung erfolgreich abgelegt hat, darf dann seinem Namen, im Reisepass, Führerschein oder anderen öffentlichen Urkunden, den Titel „Mst.“ oder „Mst.in“ voranstellen. Dazu muss man als Antragsteller das Meisterzeugnis bzw. die Urkunde zur jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörde mitnehmen. Mit dem Inkrafttreten der Neuregelung ist voraussichtlich mit spätestens Ende August 2020 zu rechnen.


Den Meistertitel noch attraktiver zu machen ist eine langjährige Forderung der Wirtschaftskammer. Besonders in der Sparte Gewerbe und Handwerk ist die Freude darüber groß. Bisher wurde nur die schulische akademische Ausbildung durch Titel sichtbar – künftig gibt es das nun auch für die berufliche Ausbildung. „Die Hälfte aller Lehrlinge werden im Gewerbe und Handwerk ausgebildet. Dieses Zeichen der Anerkennung ist für unsere Sparte wichtig“, erklärt Spartenobmann Gerald Guttmann und erklärt weiter: „Wir brauchen Facharbeiter, wir brauchen mehr Meister, um den Wirtschaftsstandort zu stärken. Die sichtbare Aufwertung des Meisters trägt dazu bei, die Lehre und berufliche Höherqualifizierung noch attraktiver zu machen.“ „Meister“ werden in Österreich hoch geschätzt: 95 Prozent der Kunden attestieren Meisterbetrieben eine hohe Qualität, bei der Erbringung ihrer Leistungen. 


Formal ist der handwerkliche Meistertitel im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) auf Stufe 6 zugeordnet und somit dem akademischen Bachelor gleichgestellt.

Das WIFI Burgenland bietet eine Vielzahl von Meisterkursen an. Informationen dazu gibt es unter bgld.wifi.at/meisterpruefung-befaehigungspruefung


Gerald Guttmann, Spartenobmann Gewerbe und Handwerk
© WKB Gerald Guttmann, Spartenobmann Gewerbe und Handwerk