th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

„Ortszentren fördern und schützen!“

Maßnahmenpaket

Die zunehmende Ausdünnung „belebter“ Flächen in den Innenstädten und Ortskernen des Burgenlandes ist gleichbedeutend mit einem wachsenden Funktionsverlust der heimischen Ortszentren. Sinkende Kundenfrequenzen führen in der lokalen Wirtschaft über Umsatzeinbußen oft zu Leerständen, welche die Innenstädte zunehmend unattraktiver werden lassen. Die Zentren verlieren somit an Anziehungskraft und letztlich findet in vielen Gemeinden das Leben nicht mehr „innen statt“.

© WKB

„Der Markt verändert sich – das ist nichts Neues, aber es ist Zeit, verstärkt auf diese Veränderungen zu reagieren. Daher haben wird von Seiten der Wirtschaftskammer ein Maßnahmenpaket geschnürt, um den Standort Burgenland attraktiv zu halten“, erklärt dazu Kommerzialrätin Andrea Gottweis, Obfrau des Handels im Burgenland.

Gottweis geht ins Detail: „Eine Belebung von Stadt- und Ortszentren ist nur durch eine effiziente Nutzung und Bündelung der vorhandenen Kräfte möglich. Wichtig ist, dass in den Gemeinden alle an einem Strang ziehen: Um das zu erreichen, sind funktionierende, strategische Partnerschaften notwendig. Politik und Verwaltung sind gefragt, gleichermaßen aber auch Eigentümer der Immobilien, Händler sowie Gewerbetreibende und letztlich die Bevölkerung selbst.“

Was früher das Ortszentrum war, ballt sich nun am Stadtrand. Die Verkaufsflächen haben sich verschoben. Als erste Maßnahmen wurde von der Wirtschaftskammer Burgenland ein Paket geschnürt, das einerseits Tipps und Erklärungen für aktives Standortmarketing gibt und andererseits aktiv mit den Betroffenen Maßnahmen vor Ort erarbeitet. Gottweis: „Wir geben den Gemeinden mit dem vorliegenden Leitfaden ein Werkzeug in die Hand, um gegen bereits bestehenden Leerstand vorzugehen und ihn künftig zu vermeiden. Es ist gewiss, dass hier an mehreren Stellschrauben gedreht werden muss, damit die Gemeinden ihre Ortskerne auch für die nächsten Generationen attraktiv gestalten können.“

In den vergangenen Monaten wurde ein Praxisleitfaden für aktives Standortmarketing entwickelt, welcher konkrete Handlungsempfehlungen, Kennzahlen und Best-Practice-Beispiele von erfolgreichen Standortmarketing-Projekten zusammenfasst. Am 13. Mai wird auch ein eintägiger kostenfreier Workshop für burgenländische Standortmanager angeboten, der noch durch individuelle, geförderte Beratungen vor Ort ergänzt und vertieft werden kann.

„Unser Ziel ist es dabei, dass wir den Betroffenen praktisches Know how für ein effizientes, innerörtliches Standortmarketing mitgeben und somit unsere Ortszentren schützen“, erklärt Gottweis.

Abschließend mahnt Gottweis: „Nutzen wir diese Chance und überlassen wir die Weiterentwicklung der Zentren unserer Orte und Städte nicht dem Zufall!“


Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc, Obfrau des Handels im Burgenland, mit Mag. Roland Murauer (CIMA Austria Beratung + Management GmbH)
© WKB Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc, Obfrau des Handels im Burgenland, mit Mag. Roland Murauer (CIMA Austria Beratung + Management GmbH)


Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc, Obfrau des Handels im Burgenland, mit Mag. Roland Murauer (CIMA Austria Beratung + Management GmbH)
© WKB Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc, Obfrau des Handels im Burgenland, mit Mag. Roland Murauer (CIMA Austria Beratung + Management GmbH)

Das könnte Sie auch interessieren

"Der Handel hat eine Chance ...!"

Pannonischer Handelstag 2020 mehr