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„Meilenstein“ für 10.870 Beschäftigte und 5.200 Betriebe

Neuer Kollektivvertrag für den Handel

Für den Handel wurde ein neuer Kollektivvertrag erarbeitet. Er hat sozialpolitische Vorbildwirkung für andere Branchen, ist man sich seitens des Handels sicher.

© WKB/Mädl
Als „Meilenstein“ bezeichnete die Obfrau der Sparte Handel, Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc, die nun erreichte Einigung auf ein umfassendes neues Gehaltssystem im Handel. „Aus Sicht der Sozialpartnerschaft haben wir eine weitreichende Lösung erreicht, die die heimische Handelslandschaft auf völlig neue Beine stellt“, so Gottweis. 

„Eckpunkte der Verhandlungen sind Vereinfachungen durch eine einheitliche Gehaltstafel und ein einheitliches Gehaltsgebiet für den gesamten Handel“, führt Gottweis aus. „Mit höheren Einstiegsgehältern, durch einen Mindestlohn von 1.600 Euro, lässt der Handel damit das Image der Niedriglohnbranche hinter sich und gewinnt durch Anerkennung der Karenzzeiten an Attraktivität. Durch die Deckelung der Vordienstzeiten auf 7 Jahre werden erfahrene Mitarbeiter wieder leistbarer.“  Die Einigung auf den neuen Kollektivvertrag für den Handel habe jedenfalls eine große sozialpolitische Vorbildwirkung, von der vor allem Frauen profitieren.

 

„Mit der fairen Verteilung des Lebenseinkommens und mit der neuen Bewertung von Qualifikationen und Berufsbildern im neuen Kollektivvertrag haben wir den Bedürfnissen vieler Angestellter Rechnung getragen. Die attraktiven neuen Einstiegsgehälter tragen sicher dazu bei, das Image des Handels zu verbessern. Die nun getroffene Einigung sei jedenfalls ein „richtungsweisendes Signal“, weil wesentliche und wichtige Fragen aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht in einen vernünftigen Kompromiss gegossen wurden.

      

Für die optimale Umsetzung der neuen Gehaltsordnung in den Unternehmen wurde ausreichend Zeit eingeplant. Die Unternehmen haben beginnend mit 1. Dezember 2017 vier Jahre lang Zeit um ins neue Gehaltssystem zu wechseln. Dies erfolgt zu einem Stichtag, den das Unternehmen frei wählen kann. Vorgesehen ist ein Übertritt der gesamten Belegschaft zum selben Zeitpunkt um ein paralleles Führen von zwei Gehaltssystemen zu vermeiden.

 

Am 28. September findet in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt ein Informationsabend statt. Im Burgenland sind rund 10.870 Beschäftigte und 5.200 Betriebe vom neuen Kollektivvertrag betroffen.

 

Infos: http://wko.at/bgld/handel

Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc
© WKB/Mädl Spartenobfrau Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc
 

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